reflections

Home sweet home...

Na gut, weil ich gerade in Schreiblaune bin und das auch ungefähr zur Mr. Frosch Zeit war (also so Ende März diesen Jahres), schreib ich mal ein bissl darüber wie wir zwei- also klein Lausi und ich, endlich zu unserer Wohnung kamen...

 Hab ja in nem früheren Blog schon mal erwähnt, dass die Wohnsituation dann für uns alles andere als ideal war. Zum Glück wurde dann aber Ende März die Wohnung, in der ich selber die ersten 10 Jahre meines Lebens mit Mama und Papa (na gut, so richtige Vaterrolle hatte er eigentlich nie übernommen und jetzt haben wir gar keinen Kontakt mehr- ihr seht, die Geschichte wiederholt sich in gewisser Weise) gewohnt habe.

Hab mich hier sofort wieder zu Hause gefühlt, ich liebte und liebe diese kleine, aber gut geschnittene zwei Zimmerwohnung. Und vielleicht hab ich unterbewusst die Hoffnung, dass auch wenn nicht alles perfekt war, meine Tochter hier die gleiche, so gut wie unbeschwerte Kindheit erleben kann wie ich.

 

Und auch wenn ich, außer mit meiner Mama und vielleicht meiner Oma, sonst mit eigentlich gar keinem Verwandten wirklich so dick bin, wie man es vielleicht aus anderen Familien kennt, haben sie mir doch dabei geholfen die Möbel die ich hatte wieder hier her zu führen und auf zu bauen.

Den restlichen Kleinkram (naja klein ist relativ) hab ich dann selber, oder zusammen mit dem Frosch in die Wohnung geschleppt. Darüber bin ich schon froh, dass er mir dabei geholfen hat - man darf nicht vergessen-ich hatte ein Baby... da hätte ich mir wohl die Füße ab gelaufen, bevor ich alles alleine in die Wohnung gebracht hätte.

 

Woa was mir jetzt aber ein fällt - ich hatte Anfangs ein leeres Wohnzimmer heißt keine Wohnwand, keine Stange (dazu später ) und keine Couch (!). Ich weiß ja, dass es Brüllkäfer ( ;D ) gibt, aber, dass es Brüllfrösche gibt - ich hatte ja keine Ahnung. O. hat so extrem geschnarcht, dass meine Nachbarn, dank der dünnen Wände, mich bestimmt schon gehasst haben bevor sie mich kannten. Na jedenfalls hätte das ganze eigentlich schon keine Zukunft gehabt, weil sich irgendwann in der Nacht sicher ein mittelgroßes Drama ab gespielt hätte, so agressiv machte mich dieses Schnarchen (und nicht mal ne Ausweichmöglichkeit gabs damals ).

Das war bestimmt auch der Grund warum ich zumindest, als O. bei mir einziehen wollte (Hallo, nach ner Woche, oder so, war das :-/ ), ich nein gesagt habe. Zum Glück gab es dort kein 'Na gut, dann lass ich ihn halt' ZUM GLÜCK! Immerhin ist er ja kurz darauf eh verschwunden und ich glaube nicht, dass das nicht einziehen dürfen der Grund war. ... hab mal mit einem schwulen Freund geredet - ich bin mir nicht ganz sicher, ob er nicht etwas mehr am anderen Ufer baddelt - erfahren werde ich es wohl leider eher nie 

 

Jedennfalls habe ich es dann, auch wo der Frosch dann weck war, obwohl mir einige den 'gut gemeinten' Rat gegeben haben 'du wirst es bereuen so weit von deiner Mama, alleine mit der Kleinen weck zu ziehen' sehr genossen endlich in unseren eigenen 4 Wänden zu sein. 'So weit' sind übrigens nur 25 Minuten mit dem Auto und einfach mal eben spontan sein Kind ab geben und los düsen, geht sowieso nicht, so wie sich das manche kinderlose Persönchen vor stellen - schon gar nicht wenn die Oma, also meine Mama praktisch Vollzeit arbeitet.

 

Hach ja war das herrlich als es dann wärmer wurde, am Abend wenn Alina geschlafen hat, am Balkon zu sitzen, eine Dose Red Bull zu trinken und eine zu rauchen. Ja ich habe nach über einem Jahr, nachdem ich ab gestillt hatte, wieder rauchen begonnen. Auch wenn mir dafür wieder mal einige Leute den Vogel gezeigt haben, aber mein Motto war immer 'so lang ich mit meinem Baby verbunden bin, kommt es nicht in Frage zu rauchen ... aber danach fange ich bestimmt wieder an, wenn sie es nicht sieht'

 

Und dann 2 Monate später bekam ich einen ganz besonderen, 500 km entfernten Besuch , der vieles in mir auf den Kopf gestellt hat ... aber dazu ein anderes mal ...

 

26.10.12 11:09, kommentieren

Manchmal bleibt ein Frosch eben doch nur ein Frosch..

Die erste Zeit mit meiner kleinen Maus war wunderschön - aber auch wunderschön anstrengend.

Für mich ist das noch immer ein unbestätigter Mythos, dass Babys von Anfang an durch schlafen können und anfangs ja sowieso hauptsächlich mit Schlafen beschäftig sind.

Meine Kleine schlief nicht durch und wenn sie dann mal schlief nur ausschließlich auf mir - sowieso war mein Klammeräffchen die ersten 8 Wochen 24 Stunden am Tag auf mir ... ja sie hat sogar auf mir in der Nacht geschlafen.

Wie gesagt- es war eine tolle und intensive Zeit aber so hab ich auch im Nu wieder meine 20-25 Michellin-Weibchen Kilos verloren.

 

 

Nach vielen Wochen allein-sein schickte mich meine Mama an Fasching für 2 Stunden raus ... hui war das komisch- irgendwie fehlte da doch ganz eindeutig ein Teil von mir. Ich schaute alle paar Minuten auf mein Handy - kein Anruf, Akku immer noch voll, Empfang auch da - puh wieder mal 5 Minuten durch atmen

Aber es tat auch - man möge mich an den Pranger stellen - unheimlich gut wieder mal unter Menschen zu kommen auch wenn es anfangs richtig ungewohnt war (was vielleicht auch daran lag, dass ich eine unmaskierte, nüchterne unter gefühlt tausenden verrückt verkleideten und betsoffenen war :D) .

 

An dem Abend redete mich - nennen wir ihn O. oder auch 'der Frosch' an. Man,man war der hartnäckig - aber eben so gar nicht mein Typ. Aber 'na gut, soll er mich eben auf einen Orangen-Saft einladen' und dann 'na gut, dann geb ich ihm halt meine Nummer' .. ich mein war ja auch ganz 'nett', dass nach einem Jahr ohne Sex mal wieder ein Mann Interesse zeigte. - Ja es war nett, aber bekanntlich ist nett ja der kleine Bruder von Scheiße

 Und dann gings irgendwie im gleichen Dreh weiter 'na gut schreib ich ihm halt zurück' 'na gut treffe ich mich halt mit der Kleinen mit ihm mal zum spazieren' 'na gut lass ich eben meine Hand halten' 'na gut lass ich mich eben küssen' 'na gut lass ich ihn halt glauben, dass wir zusammen sind' ...JA ich war sehr inkonsequent und nach dem genannten Jahr hatte ich auch Bedürfnisse, die ich nicht einfach raus schwitzen konnte (so viel schwitzen hätt ich sowieso gar nicht können ;D) und schlief mit ihm. - Man sollte mit keinem für sich persönlichen Frosch schlafen- mehr sag ich dazu nicht.

Das ganze ging dann eh nur 1 Monat gut und genau in dem Moment als ich mir dachte vielleicht wird aus meinem Frosch doch noch ein Prinz, unter anderem weil er einfach unglaublich lieb zu meiner  Maus war, hat er uns dann auch einfach so, ohne jegliche Begründung, ohne so fair zu sein darüber zu reden, einfach sitzen lassen.

Im Nachhinein gesehen war es viel,viel besser so und hätte mich eh nie darauf ein lassn solln, aber in dem Moment tat es weh ...

 

Manchmal bleibt ein Frosch eben doch nur ein Frosch!

1 Kommentar 26.10.12 09:14, kommentieren

eh klar - schlimmer gehts immer .. but sometimes there is a happy ending <3

Also jedenfalls dachte ich, mein riesen Prinzessinbauch und mein Wischmop-Hündchen stehen am Anfang vom Ende. (-Ich will an dieser Stelle erwähnen, dass das kein 'ich-bin-so-arm-jammer Blog' werden soll - aber in späteren Blogs versteht man dann vielleicht eher zumindest ein bisschen warum ich bin wie ich bin ;D )

An diesem Punkt hab ich einfach nur noch gemacht - Kisten mit meinem ganzen Kram von der 'alten' Wohnung voll geräumt (was nicht immer ganz einfach war, weil mein im vorderen erwähnter Arschloch-Ex, nichts besseres zu tun hatte als meine Sachen vor mir weck zu sperren) und irgendwie geschaut wie ich und Baby dann in meinem alten Kinderzimmer Platz haben.

 

Das ging so ca 1halb Wochen gut und dann in einer Montag Nacht- wenige Stunden nach dem ich meinem Chef noch locker lässig gesagt hatte, dass ich bestimmt nicht vom einen auf den anderen Tag verschwinde (ich hatte schon mal erwähnt dass das Schicksal bei mir seinen schwarzen Humor ab lässt) - musste ich in der 27. Schwangerschaftswoche ins Krankenhaus. Befund: der Stress und seelische Belastung war für meine Kleine zu viel-sie wollte sich 13 Wochen zu früh auf den Weg machen.

8 Tage im Krankenhaus liegen, den ganzen Tag an ein Wehenhämmer-Gerät angeschlossen - ihr habt keine Ahnung wie umständlich jeder Toilettengang sich in den engen Krankenhaustois gestaltet mit diesen riesen Dingern ...Und als dann noch eine 'nette' Ärztin kam und mir die Überlebenschancen meines Babys schilderte (50/50 lt ihr) und ich dann auch noch mit bekam wie ein Baby auf der Station starb, resignierte ich und dacht nur noch

'sollte ich dieses Krankenhaus ohne mein lebendes Kind verlassen, weiß ich wohin mein erster Weg führt' - der wäre nähmlich direkt auf eine hohe Brücke oder, weil ich ja diese blöde Höhenangst habe, direkt auf die Gleise gegangen.

Ja, zugegeben - sehr dunkle Gedanken, aber jede Mami kann sie vermutlich nach vollziehen.

 

Normalerweiße bin ich nicht gläube - aber ich danke dem lieben Gott, dem Schicksal oder wem auch immer dafür, dass ich nach diesen 8 Tagen mit dem Befund, dass sich meine Prinzessin noch mal besser in ihre Bauchwohnung eingekuschelt hat und ich nun zu Hause Bettruhe halten darf, nach Hause kann.

 

Na gut - zu gegeben - ich mutierte zu einem 1,59 cm Michellin Weibchen, denn neben meinem Wuff, dem Fernsehn und Internet wurde Essen mein bester Freund. Besonders Pudding und Apfelmus - 1 Liter davon am Tag war gar nix :D

Bettruhe ist nichts schönes - gähnende Langweile und viel zu viel Zeit zum Kopf zerbrechen - aber ich war für jeden Tag dankbar den meine Kleine noch in meinem Bauch blieb.

 

Die Tage und Wochen vergingen (zwischenzeitlich, sogar im Krankenhaus, musste ich mich noch mit meinem Ex ärgern aber, das muss ich nicht weiter aus führen, denn im Oktober hat er dann vom einen auf den anderen seine Nummer und FB Account gewechselt und ist um gezogen..) und irgendwann Ende November war der Tag der Tage da - ich bekam meine kleine Maus: (vorweg Achtung- ich habe hier meinen Geburtsbericht einfach rein kopiert und hab jetzt nix verschönigt - also wer eine niedere Ekel-Toleranz-Grenze hat am besten das groß geschriebene aus lassen )

 

Alles begann am Montag morgens als die ersten 'Anzeichen' kamen.

Wollte mich aber nicht verrückt machen, weil ich ja wusste, dass es trotzdem noch etwas mit der Geburt auf sich warten lassen könnte und mein VET ja eigentlich auch erst eine Woche später war.

Ich ging dann noch mit Freunden etwas trinken und konnte seit langem wieder richtig lange sitzen bleiben und hatte einen total lustigen Nachmittag (Im Nachhinein glaub ich ja Alina wollte mir diesen Nachmittag noch irgendwie ‚schenken‘ ) Meine Freunde wizelten noch 'Höhö wie lustig wäre es wenns jetzt los geht' ... jaja ihr Lieben, wenn ihr bzw eure Frauen mal ein Kind bekommen wird euch das Lachen schon vergehen, höhö ;D

Einen Tag später,am Dienstag stand ich dann schon ziemlich früh, so gegen 5 Uhr, auf weil ich nicht mehr schlafen konnte und unterbewusst ein komisches Gefühl hatte – irgendwas war anders. Ich ging dann auch aufs WC und verlor wieder einen Teil meines Schleimpfropfs und kurze Zeit später definitiv den ganzen (*pfui* das Teilchen macht seinem Namen alle Ehre).

Ab da, es war ca. 7 Uhr, hatte ich ein komisches Ziehen im Unterleib und dachte mir noch so „Oh gut, dann bekomm ich sie vielleicht doch noch die nächsten Tage“ (ich hatte irgendwie, seit ich aus der kritischen Zeit herausen war, meistens das Gefühl, dass ich über den VET gehe)

Um 9 Uhr hätte ich mich mit einer Freundin verabredet, sagte ihr aber um 8 Uhr ab weil ich mich nicht mehr so recht hin traute, da ich doch merkte, dass dieses mysteriöse Ziehen regelmäßiger und teilweise stärker wurde.
Zu dem Zeitpunkt glaubte ich aber immer noch nicht daran, dass es los gehen könnte.

Irgendwann dachte ich mir dann aber doch, dass ich vielleicht die Abstände dieses Ziehens aufschreiben sollte – da war es 8:48 Uhr und es kam ca. alle 9 Minuten. Ab 9:54 alle 5 bis 7 Minuten bis ca. 12 Uhr da wurden die Abstände auf einmal rasend schnell kürzer und sehr unangenehm.

Dachte mir dann, dass ich mich doch mal von Oma ins Krankenhaus fahren lassen sollte, da das ja auch nicht gerade um die Ecke war. Oma weigerte sich zuerst, aber nach dem ich androhte sonst selber mit dem Auto zu fahren, ist der Bluff auf gegangen und meine Oma düste los.
Im Auto hab ich dann noch zu ihr gesagt „Ich hoffe die schicken mich jetzt nicht wieder heim…“ – Ja ich gehöre wohl zu den wenigen zerstreuten Frauen die es doch nicht 100% wissen wann Wehen los gehen

Im gleichen Tempo düste sie mit mir und meiner Tasche dann über den Parkplatz zum Krankenhaus und ich hatte auf dem Weg sicher 3 bis 4 Wehen, wie ich dann im Nachhinein wusste, die ich aber zu stolz war vor allen Leuten zu veratmen obwohls mich fast aus den Schuhen gekippt hätte teilweise.

Als ich dann endlich im Voruntersuchungsraum des Kreissaals angekommen war kam ich ans CTG und hatte einen Drang zu Pressen (da war’s ca. 13 Uhr) und das war dann auch der Zeitpunkt wo mir doch dämmerte, dass es jetzt los geht.

Versuchte dann Anfangs diesen Pressdrang noch zu veratmen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich denn echt schon soweit bin und mein Mumu annähernd offen ist und bat dann auch aufs WC zu gehen weil ich meinte ich müsse mal Groß

Musste ich aber definitiv nicht und setzte dann auch die Hebamme von diesem Drang in Kenntnis, die es dann auf einmal ganz eilig hatte meinen Mumu ab zu tasten und als sie dies dann tat, stellte sie auf einmal weit die Augen heraus, wurde noch hektischer und meinte „ Kein Wunder, dass sie einen Pressdrang haben- da brauchen wir keinen Ultraschall mehr –ich kann den Kopf spüren und der Mumu ist komplett offen! Ab in den Kreissaal!“

Ich wurde dann schnell ganz aus gezogen und in ein schickes Nachthemd gesteckt und ging dann die paar Schritte zu Fuß rüber in den Kreissaal.
Dort empfang mich eine etwas ältere Hebamme, wo ich im Nachhinein glaube, dass das für mich persönlich die perfekte Hebamme für die Geburt war – sie gab mir einfach die Sicherheit, dass ich die Geburt überstehe auch wenn sie nicht immer mega sensibel war und besonders bei der Nachuntersuchung fast nen Fuß von mir ins Gesicht gedonnert bekommen hätte.

Sie forderte mich, dann also kaum im Kreissaal angekommen, sofort auf zum mit pressen und sagte irgendetwas davon, dass sie den Kopf schon sehe und von ‚Sternchengucker‘.
Zwischenzeitlich, kam dann zum Glück auch meine Mama vom Zahnarzt direkt in Kreissaal und hielt mir die ganze Zeit die Hand.
Wir probierten verschiedene Positionen aus – Gebärhocker, Stehen, Seitenlage und am Ende am Rücken liegend und kam mir ein bisschen wie im Fitnessstudio vor begleitet von einem von mir „Scheiße, Fuck, Au“ (und ja ich hab geschrien und Urlaute von mir gegeben).

Als ich dann die letzte Position eingenommen hatte und sagte „ Ich kann langsam nicht mehr“ war es aber dann endlich nach ca. 2 Stunden Presswehen soweit – das Köpfen schob sich endlich weiter voran und ich glaube es waren 4 weitere Presswehen und meine kleine, wunderschöne, perfekte Tochter war auf der Welt – ich war nun wirklich Mami.

Ich und meine Mama haben geweint vor lauter Glück- es war einfach so unglaublich – da lag sie nun endlich um ca 15:00 Uhr auf meiner Brust mit ihren knapp 3 kg.

Das war der Moment in dem sich auf einmal alles änderte, ab diesem Moment schlug mein Herz nur noch für meine kleine Maus, sie ist meine große Liebe – mein Ein und Alles!

Ja, ich bin unendlich dankbar, dass ich Mami sein darf- jeden Tag aufs neue ... vielleicht noch ein bisschen mehr, wie manch andere stolze Mami ...

21.10.12 20:15, kommentieren

the beginning of a new life .. oder wie man (alleinerziehende) Mami wird

Na gut - wo fangen wir an .. wie man Mami wird braucht man ja glaub ich niehmandem zu erklären ;D aber hier der Anfang wie alles anderst wurde:

Keine Partywochenenden, keine Spontanität, viele Tränen, viel Unverständnis, adieu alte streifenfreie Figur und zu guter letzt 1 Jahr keinen Sex - es war der schwerste aber unumstritten beste Tausch meines Lebens - seit Ende November 2011 bin ich Mami von der süßesten kleinen Laus auf der ganzen Welt! Ich liebe sie seit dem 23.3.11 als sie nur ein 'Schwanger' auf dem Test war und diese Liebe wird seit dem täglich mehr <3

 

Anfangs gab es noch einen Papa... in der Zwischenzeit ist er nur noch ein Erzeuger.

Er hat uns als ich hoch schwanger war einfach sitzen gelassen - auf eine sehr schmerzhafte Art, ich kann mich nicht erinnern in irgend einem Lebensabschnitt so viel geweint zu haben, wie in diesem - aus Verzweiflung und Ratlosigkeit. - Geliebt haben wir uns warhscheinlich schon lange nicht mehr, auch wenn es keiner von uns zwei so sagte aber die Luft war schon nach ca 1halb Jahren Beziehung raus ... denoch wäre ich - wäre da nicht seine Agressivität, Unberechenheit und grenzenloser Egoismus gewesen - bei ihm geblieben, denn ich wollte nie, dass mein Baby ohne Papa groß werden muss...

Aber vermutlich musste es so kommen - war wahrscheinlich Schicksal (ja ich glaube ans Schicksal, auch wenn ich oft das Gefühl habe, dass wir nie best friends werden) - in der Zwischenzeit, ist mein Arschloch-Ex verlobt und seit 2 Monaten weiß ich, dass er bereits wieder Nachwuchs bekommt - dass er sich nie um meine Kleine gekümmert hat, sie noch nicht ein einziges mal gesehen hat oder wie es ihr geht gefragt hat, sollte ich auch noch erwähnen

 

So stand ich nun da im August 2011 - dicker Bauch mit kleiner Prinzessin inside, kleinem Hund an der Hand, musste aus unserer gemeinsamen Wohnung ausziehen, wo ich mühevoll mir mein Leben auf gebaut habe (Herr Ex weigerte sich einfach aus zu ziehen) und mussste, oder vielleicht sollte ich sagen, durfte ich wieder zurück zu meiner Mama in eine winzige 42qm 3Zimmerwohnung ziehen (jop 3 Zimmer lassen sich tatsächlich in 42qm unterbringen).

Ganz ehrlich?- ich liebte mein Kind jetzt schon unsagbar, aber es fühlte sich damals irgendwie wie das Anfang vom Ende an ... aber denke nie NIE! dass es nicht schlimmer kommen kann- doch dazu bald mehr

20.10.12 13:56, kommentieren



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